Opernfestspiele

Solisten

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Marie-Audrey Schatz

Sopran

Marie-Audrey Schatz studierte Gesang am Conservatoire Strasbourg und wechselte 2013 an die Universität der Künste nach Berlin. 2017 schloss sie ihr Studium mit einem Bachelor of Arts ab.
Sie gewann zahlreiche Wettbe­werbe, u. a. den Grand Prix 2017 beim internationalen Opernkurs Oper Oder-Spree in Brandenburg. 2017 gab Marie-Audrey Schatz ihr Debüt als Klärchen Hinzelmann in der von Claus J. Frankl inszenierten Operette „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky.
Unter der Leitung von Petra Müller sang sie „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms, das Weihnachtsoratorium sowie die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach.
In der Spielzeit 2019/20 des Opernlofts im alten Fährterminal Altona in Hamburg gibt Marie-Audrey Schatz unter der Regie von Kerstin Steeb und der musikalischen Leitung von Amy Brinkmann-Davis ihr Debüt als Donna Elvira in Mozarts „Don Giovanni“.

Anna Lapkovskaja stammt aus Minsk und ist in München aufgewachsen. Sie studierte Opern- und Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater München und der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Sie gewann mehrere Wettbewerbe und war Mitglied der Förderung Yehudi Menuhin.
Sie debütierte 2011 an der Staatsoper Unten den Linden Berlin. Daraufhin erweiterte Sie 2012 bis 2019 unter dem Dirigat von Daniel Barenboim ihr Repertoire. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie auch mit Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern.
2013 debütierte sie an der Mailänder Scala und bei den BBC Proms in London. Bei den Bayreuther Festspielen 2015 trat sie als „Floßhilde und 1. Norn“ unter Kirill Petrenko auf. In der Neuproduktion von „Die Meistersinger von Nürnberg“ sang sie 2017 erneut an der Mailänder Scala. Im selben Jahr sang sie „Carmen“ mit dem MDR Sinfonieorchester im Gewandhaus Leipzig.
Neben ihrer Operntätigkeit widmet sich die Künstlerin intensiv dem Konzert- und Liedgesang.

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Anna Lapkovskaja

Mezzo-Sopran

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Markus Brück

Bariton

Markus Brück, in Speyer geboren, gehört zu den profiliertesten Ensemblesängern der Deutschen Oper Berlin, der er seit 2001 angehört und wo ihm 2011 der Titel „Kammersänger“ verliehen wurde.
Er ist ständiger Gast am Nationaltheater München im Opernhaus Zürich. Sein MET-Debüt hatte er 2017 als Faninal im „Rosenkavalier“. Die Produktion war weltweit in den Kinos zu sehen. Außer zu den Festspielen in Bayreuth, Bregenz, Salzburg und Glyndebourne führte ihn sein Weg auch an die Volksoper Wien, die Semperoper Dresden, die Mailänder Scala, hier in Beethovens „Fidelio“ unter Riccardo Muti, an die Staatsoper Hamburg, die Seattle Opera, die Opéra Bastille in Paris und an die Opernhäuser in Tokio, Peking und Santiago de Chile.
In den kommenden Jahren wird er an die MET zurück­kehren und an den Opernhäusern in Barcelona und Amsterdam sein Hausdebüt geben.
Die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Teodor Currentzis, Daniel Barenboim und Sir Simon Rattle bereicherte seine Künstlerpersönlichkeit auf ganz eigene Weise.

Eleazar Rodriguez war „Plácido Domingo“-Stipendiat und Preisträger der „Carlo Morelli National Competition“ in Mexico City. Nach seinem Abschluss am San Francisco Conservatory of Music wurde er 2009 in das Merola Opera Program der San Francisco Opera aufgenommen.
In der Saison 2019/2020 gab er sein Haus- und Rollendebüt an der Opera North. Seit der Spielzeit 2011/12 ist er am Badischen Staatstheater Karlsruhe, als dessen Ensemblemitglied er sich kontinuierlich weiterentwickeln und künstlerisch entfalten konnte. In der Spielzeit 2010/2011 war er Ensemblemitglied am Theater Heidelberg.
Gastengagements führten ihn an die English National Opera London, die Oper Frankfurt, die Oper Graz, das Saarländische Staatstheater Saarbrücken, das Theater Luzern, das Konzert Theater Bern, die Michigan Opera Theatre in Detroit und das Fremont Opera House. In seinem Heimatland Mexiko ist er zudem regelmäßig in Konzerten und Liederabenden zu hören, unter anderem am Teatro del Palacio de Bellas Artes in Mexico City.

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Eleazar Rodriguez

Tenor

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Wilhelm Schwinghammer

Bass

Wilhelm Schwinghammer, in Bayern geboren, begann seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen und studierte anschließend Gesang an der Universität der Künste Berlin bei KS Harald Stamm. Es folgten Meisterkurse bei KS Kurt Moll und KS Marjana Lipovšek. Wilhelm Schwinghammer erhielt zahleiche Preise und Auszeichnungen, u. a. gewann er 2009 den ARD-Wettbewerb und erhielt auch den Publikumspreis.
Engagements führten ihn unter anderem nach München, Berlin, Dresden, Wien, Lyon, Mailand, Barcelona, Los Angeles, Washington und Chicago sowie zum Hong Kong Arts Festival und er tritt mit namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Concerto Köln auf. Sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich arbeitet er regelmäßig mit renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Kiril Petrenko, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle, Marek Janowski, Sebastian Weigle und Philippe Herreweghe zusammen.
Große Erfolge gelangen ihm u. a. bei den Bayreuther Festspielen, an der Hamburgischen Staatsoper und an der Lyric Opera Chicago. 2005 debütierte er bei den Salzburger Festspielen an der Seite von Anna Netrebko und Rolando Villazon. Bei den Bayreuther Festspielen ist er seit 2012 regelmäßiger Gast. 
‏In der Spielzeit 2020/21 folgen der Fasolt im konzertanten Ring an der Opéra de Paris, Landgraf (Tannhäuser) an der Staatsoper Berlin, Gurnemanz (Parsifal) in Brüssel.
‏Wilhelm Schwinghammer wird bei den Bayreuther Festspielen 2022 in der Neuproduktion des Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ die Partie des Fafner (Rheingold und Siegfried) singen.

Alberto Carnevale Ricci ist in Pavia, Italien geboren. Er studierte Klavier am Konservatorium G. Verdi in Mailand, an der Hochschule für Musik in Detmold. Er absolvierte sein Konzertexamen mit Auszeichnung. In 2010 war er Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt. Weitere Impulse erhielt er in zahlreichen Meisterkursen.
Er spielte bereits Konzerte in Italien, Deutschland, Frankreich, Serbien, Croatien, der Schweiz, Estland, Griechenland, Belgien und den Niederlanden, in den USA und Asien. Als Solist trat er bereits mit international renommierten Orchestern auf.
Sein spezielles Interesse gilt der modernen und der zeitgenössischen klassischen Musik. Auf diesem Gebiet hat er bereits mit vielen Komponisten wie Alessandro Solbiati, Mark Andre, Helmut Lachenmann, Matthias Pintscher und Pierre Boulez zusammengearbeitet. Zum 100 Geburtstag von Olivier Messiaen spielte er „Des Canyons aux étoile …“.
Beim Label Stradivarius erschien eine Aufnahme mit Kompositionen von Alfredo Casella, die auch im Italienischen Rundfunk (Radio 3) gesendet wurden. Darüber hinaus spielte er Rundfunkaufnahmen für den Südwestrundfunk 2, WDR 2 und für Radio Bremen ein.
Er ist Dozent für Klavier und Kammermusik, Schwerpunkt Neue Musik, an der Hochschule für Musik in Detmold.

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Alberto Carnevale Ricci

Piano

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Dominik Englert

Percussion

Dominik Englert, 1996 in Schwäbisch Gmünd geboren, erhielt mit sechs Jahren erstmals Klavier-Unterricht bei seinem Vater Marcus Englert, bald darauf ab 2003 Percussion-/Schlagzeug-Unterricht an der Musikschule Waldstetten. Ab 2012 wurde er zusätzlich von Semi Hwang an der Musikhochschule Stuttgart studienvorbereitend betreut.

Neben ersten „Jugend musiziert“-Teilnahmen spielte er bereits als Drummer in der Schwörhaus Bigband und der Scheffold Bigband. 2009 bis 2013 war er Schlagzeuger und Pauker der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg. 2009 wurde der Künstler mit einem dritten, 2012 und 2013 mit jeweils ersten Bundespreisen samt Sonderpreis, u. a. der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet.

Konzertreisen führten ihn nach Frankreich, Österreich, Schweiz, Ungarn und nach Afrika, wo er 2018 als Solist nach Zimbabwe für das HIFA Festival und nach Sambia für das LAF Festival eingeladen wurde. Darüber hinaus konzertierte er als Solist u. a. in der Stuttgarter Liederhalle und Schloss Kapfenburg zur Eröffnung des jährlichen Kapfenburg Festivals.

Von 2016 bis 2020 studierte Dominik Englert an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. 2019 war er Stipendiat des Deutschland Stipendium mit Unterstützung durch Yamaha.

Seit 2021 lebt Dominik Englert in Wien und ist neben Tätigkeiten als Chorleiter in Wien musikalischer Leiter der Musical Factory Schwäbisch Gmünd. Darüber hinaus konzertiert er u. a. mit der Bayerischen Philharmonie und im Duo Akzent mit Josef Treutlein.

Daniel Pflumm begann seine musikalische Frühbildung mit klassischem Gitarrenunterricht. Später folgte auch Unterricht auf der E-Gitarre.  

Neben mehreren Engagements bei Musicals und Konzerten mit Chören in Süddeutschland ab 2010, war er 2011 Preisträger bei „Jugend musiziert“.

Ab 2016 studierte er E-Bass und Kontrabass mit dem Schwerpunkt Jazz-Pop an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und schloss 2021 mit dem Examen ab. 

Seit 2017 ist Daniel Pflumm als Musikproduzent, 

Studiomusiker und Songwriter international erfolgreich tätig und hat schon mit vielen namhaften 

Künstlern zusammengearbeitet, z. B. MATU (Deutschpop) – mit Deutschland-Tournee und über 1 Million Spotify-Aufrufen – sowie Christina Stürmer, Everdeen 

(Alternative, DreamyPop) mit Tournee durch Schweden, Toni Mogens (Deutschpop), Tabea Booz (Deutschpop) und Django3000. 

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Daniel Pflumm

Kontrabass

Fotos: Ingrid Vielsack (Marie-Audrey Schatz), Berthold Fabricius (Markus Schwinghammer), Achim Graf (Anna Lapkovskaja), Felix Grünschloß (Eleazar Rodriguez), Katrin Penschke (Markus Brück), Kimberly Banschbach (Daniel Pflumm)

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