Monika Eder

Gilda

Die deutsche Sopranistin erhielt ihre ersten Gesangsstunden von der Altistin Margarete Ast. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main war sie Schülerin von Frau Prof. Paula Page (Gesang) und Charles Spencer (Lied).

Während des Studiums ergaben sich Gastverträge an den Theatern in Mainz und Darmstadt unter der Intendanz und Regie von Dr. Peter Brenner, sowie Konzertverpflichtungen mit dem Barockorchester „la stagione“ unter Leitung Michael Schneiders und Produktionen mit dem Hessischen Rundfunk.

Nach dem Studium erhielt die Sängerin zunächst entscheidende Impulse durch eine Gesangsschule der schwedischen Sängerin Valborg Werbeck-Svärdström und danach durch Neil Semer (New York).

Konzertreisen führten die Sängerin u.a. nach Italien, Spanien, Frankreich, Israel, Estland, Lettland, Finnland, Kroatien, die Schweiz und Portugal, wo sie mit dem Orchestra Nacional da Porto Mendelssohns Paulus sang. Monika Eder konzertierte mit dem Züricher Kammerorchester, den Drottningholmer Barocksolisten, dem Barockorchester „l’arpa festante“, den Göttinger Sinfonikern, dem Israel Kibbuz Orchester, dem L’Orchestre baroque de Strasbourg, der Kammer Sinfonie Bremen , den Bielefelder Sinfonikern, dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester in Leipzig unter Leitung des Thomaskantors Georg Christoph Biller, sowie dem Kreuzchor Dresden unter Leitung von Roderich Kreile.

Unter Leitung Ton Koopmans sang sie im Dezember 2012 Mozarts Krönungsmesse und Bachs Weihnachtsoratorium zusammen mit dem Orchester Sinfonica de Galicia in La Coruná uns Santiago de Compostelá in Spanien.

Ebenfalls unter Ton Koopman stehen 2013 Bachs Johannespassion mit den Münchner Philharmonikern sowie eine Konzertreihe mit dem Amsterdamer Barockorchester und Händels Messias u.a. in ihrem Konzertkalender.

Die Kritik hebt immer wieder die frappierende Technik, die Stilsicherheit und die Ausdruckskraft der Sängerin hervor, ihren mühelos erscheinenden und gerade deshalb eindringlichen Vortrag, der sie insbesondere auch zu einer idealen Interpretin Mozarts und Bachs macht, bei der die Virtuosität immer von Wärme und tiefer innerer Beseeltheit getragen ist.